Hauptuntersuchung:

Welche Fahrzeuge zur Hauptuntersuchung kommen müssen hat der Gesetzgeber klar in §29 (1) StVZO geregelt. Danach müssen Halter von zulassungspflichtigen Fahrzeugen im Sinne des §3 (1) FZV und kennzeichen-pflichtige Fahrzeuge nach §4 (2) und (3) Satz 2 FZV ihre Fahrzeuge auf eigene Kosten nach Maßgabe der Anlage VIII StVZO in Verbindung mit Anlage VIIIa in regelmäßigen Zeitabständen untersuchen lassen.

Nun, nicht jeder weiss was sich hinter diesen Paragraphen verbirgt, deswegen hier die wichtigsten Fahrzeugarten:

§ 3 (1) FZV § 4 (2) FZV § 4 (3) Satz 2 FZV
Alle Fahrzeuge die den folgenden EG-Fahrzeugklassen entsprechen: Leichtkrafträder  bbH > 20 km/h Zwei- und dreirädrige Klein-krafträder
M, N , O, L3, L4, L5, L7, T, C Stapler bbH > 20 km/h motorisierte Krankenfahrstühle
Selbstf.Arbeitsmasch > 20km/h vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge
EG-Fahrzeugklassen unter Anlage 1-achs. Lof-Zugm. bbh > 20 km/h
XXIX StVZO Anh. f. Sportzwecke V > 25km/h
Angeh. Arbeitsmasch. V >25 km/h

Die Fahrzeuge nach § 4 (3) Satz 2 FZV sind nur untersuchungspflichtig, wenn der Halter von der Versicherungspflicht ausgenommen ist  (Bund, Länder, Gemeinden über 100.000 Einwohner, Zweckverbände).

 

Sicherheitsprüfung:

– die prüfbuchpflichtigen Fahrzeuge

– alle Kraftomnibusse

– Lkw, Selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Zugmaschinen bbH > 40 km/h und > 7,5 t

– Anhänger Vmax > 40 km/h > 10 t

– selbstfahrvermietete Wohnmobile > 7,5 t