Nach §1 Pflichtversicherungsgesetz ist der Halter eines Kraftfahrzeugs oder Anhängers mit regelmäßigem Standort im Inland verpflichtet, für sich, den Eigentümer und den Fahrer eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Gebrauch des Fahrzeugs verursachten Personenschäden, Sachschäden und sonstigen Vermögensschäden nach den folgenden Vorschriften abzuschließen und aufrechtzuerhalten, wenn das Fahrzeug auf öffentlichen Wegen oder Plätzen (§ 1 des Straßenverkehrsgesetzes) verwendet wird.

Bei der Haftpflichtversicherung haftet in aller Regel auch die Versicherung mit. Dadurch wird der sogenannte Direktdurchgriff möglich. Der Geschädigte „holt“ sich sein Geld also direkt von der Versicherung des Schädigers wieder.

Bei folgenden Fällen ist die Gefährdungshaftung nach § 7 -20 StVG ausgeschlossen:
– unverschuldete Schwarzfahrt
– höhere Gewalt
– unabwendbares (betriebsfremdes) Ereignis
– Fahrzeuge mit einer bbH kleiner gleich 20 km/h
– der Geschädigte war selber beim Betrieb des Kfz tätig